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Artikel von Ingrid Glöckner für Amtsblatt vom 11.04.2009

 

Das umfangreiche Integrierte Stadtentwicklungskonzept Leipzig 2020, kurz SEKo, benennt erstmals fachübergreifend Handlungsschwerpunkte als Grundlage für weitere Entscheidungen zur Stadtentwicklung. Nach Ansicht der SPD-Fraktion wurden dabei die Schwerpunkte richtig gesetzt, um Defiziten der Stadtentwicklung entgegen zu steuern. Alle Stadtteile sollen entsprechend ihrer vorhandenen Potentiale weiterentwickelt und negative Entwicklungen einzelner Wohn-gebiete verhindert werden. Kein Stadtteil soll abgehängt werden, keiner zurückbleiben.

Da es eine relativ stabile Entwicklung in den eingemeindeten Ortsteilen gibt, liegt der Handlungsdruck nicht dort, sondern in den Stadtteilen mit negativen Tendenzen, wie z.B. Überalterung der Bewohner, Verfall der Bausubstanz und fehlender Angebote für Kinder und Jugendliche. Der gesamtstädtische Fokus steht im Mittelpunkt des Konzeptes. Vertiefende Konzepte sind für die kommenden Jahre geplant.
Für die künftige Gewährung von Fördermitteln ist das integrierte Stadtentwicklungskonzept eine wichtige Voraussetzung, um gezielt Defizite in der stadträumlichen Struktur zu beseitigen.

Das SEKo soll in der Ratsversammlung am 22.04.09 abgestimmt werden. Die SPD-Fraktion wird sich dafür einsetzen, dass das Konzept auch nach der Beschlussfassung im Stadtrat weiterentwickelt wird, zum Beispiel beim Thema Lärmschutz. Hier gibt es im vorliegenden Konzept noch erhebliche Defizite.