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Mit Unverständnis beobachtet die SPD-Stadtratsfraktion den gegenwärtigen Schulstreit um die Erstklässler am Standort Portitz.

Das Sächsische Kultusministerium hat mit seiner Auffassung vor Gericht im juristischen Sinne zwar Recht bekommen, trotzdem ist die vorgenommene Einschulung in Portitz und der nun nach viereinhalb Wochen geplante Umzug nach Thekla schwer verständlich. Die starren Schulgesetze stehen einer vernünftigen Regelung im Wege.

Die Fakten sprechen unserer Meinung nach gegen eine Verlegung der Kinder in die Grundschule Thekla. Auch dort würde neben der schon bestehenden Klasse mit 18 Kindern eine zweite Klasse gebildet werden. Entweder mit den 10 Kindern aus Portitz oder gemischt mit 14 Kindern aus Portitz und Thekla. Bei beiden Varianten würde die Mindestzahl von 15 Schülern unterschritten und 2 Lehrer/innen benötigt. Kosten würden auf keinen Fall eingespart. Dagegen müssten neben höheren Fahrtkosten neue Bücher angeschafft und der Hortraum täglich umgewandelt werden.

Die SPD-Stadtratsfraktion fordert das Regionalschulamt auf, schnellstmöglich eine vernünftige Lösung am Standort Portitz im Sinne der betroffenen Kinder zu finden. Eine Eskalation dieses Streits ist für niemanden zumutbar.