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In der Diskussion um die Ansiedlung eines Discounters im Stadtteil Schönefeld schlägt die SPD-Stadträtin Ingrid Glöckner einen alternativen Standort zur Erweiterung des Einkaufszentrums Sonnenwall vor.
„Eine Ansiedlung im Einkaufszentrum Sonnenwall ist sowohl von den Bürgern, den Händlern als auch den örtlichen Stadtbezirksbeiräten nicht gewollt“, erklärt die Schönefelderin, die auf die zusätzliche Verkehrsbelastung in diesem Bereich hinweist. Gleichzeitig bringt sie einen anderen Standort in die Diskussion, um eine wohnortnahe Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten: „Im Einkaufszentrum Permoser Eck wünschen sich die Menschen wieder einen Discounter, nachdem dort auch Aldi ausgezogen ist. Der Stadtentwicklungsplan Zentren sieht an dieser Stelle sogar explizit die Ansiedlung von Lebensmitteleinzelhandel vor“, so Glöckner und bestätigt, dass es bereits Gespräche mit einem Investor gegeben hat: „Wenn wir jetzt nichts an diesem Standort unternehmen, haben wir in einigen Jahren an dieser Stelle wahrscheinlich wieder ein instabiles Einkaufszentrum, das vor dem Aus steht.“
 
Durch die Ansiedlung eines Nahversorgers am Standort Permoserstraße/ Bästleinstraße hätten die Schönefelder gleich mehrere Vorteile: „Zum einen würde dieses Areal städtebaulich aufgewertet, die alte Ruine der Stadtwerke Leipzig würde gekauft und abgebrochen, großflächig begrünt und für die Schönefelder Kinder könnte auf den Flächen ein neuer, sicherer Bolzplatz entstehen, der so dringend gebraucht würde“, erläutert Glöckner, die gemeinsam mit ihren SPD-Kollegen aus dem Stadtbezirksbeirat Nordost das Vorhaben grundsätzlich unterstützt.
Glöckner abschließend: „Jetzt ist die Verwaltung gefordert, intensiv zu prüfen, wie ein Einkaufsmarkt an dieser Stelle realisiert werden kann.“
 
Ansprechpartnerin: Ingrid Glöckner (Kontakt: 0176-43037885)