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Axel Dyck: Airport ist wichtiger Standortfaktor

 

Die SPD-Fraktion im Stadtrat Leipzig unterstützt die Bewerbung des Flughafens Leipzig/Halle um die Ausrichtung der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) ab dem Jahr 2012. „Dass der Airport in der Vorentscheidung die starke Konkurrenz aus Hannover, Köln/Bonn München und Stuttgart hinter sich lassen konnte, zeigt die hohe Qualität des Projektes. Nun hoffen wir, dass der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) am kommenden Montag dem mitteldeutschen Flughafen den Zuschlag zur Ausrichtung der ILA erteilt“ erklärt der Fraktionsvorsitzende Axel Dyck.

Am gestrigen Tag hat sich die SPD-Fraktion bei einem Vor-Ort-Termin aus erster Hand über den Stand der Bewerbung informiert. In einem ausführlichen Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der Mitteldeutschen Flughafen AG, Markus Kopp, und dem Geschäftsführer des Flughafens Leipzig/Halle, Dierk Näther, wurde darüber hinaus die insgesamt gute wirtschaftliche Entwicklung des Airports erörtert. Dabei wurde deutlich, dass der Flughafen nicht nur als direkter Arbeitgeber für viele Menschen in der Region eine wichtige Bedeutung hat, sondern beispielsweise auch für die Ansiedlung von Porsche, BMW und Amazon ein äußerst wichtiger Standortfaktor war und ist.

Natürlich wurden auch die Themen Sonderverkehre, Fluglinien und –korridore, sowie Flug- und Bodenlärm intensiv diskutiert. Neben der Umsetzung von passiven Schallschutzmaßnahmen in einem Umfang von insgesamt 35 Millionen Euro ist der Flughafen bestrebt, auch über das gesetzlich Notwendige hinaus, aktive Maßnahmen zu prüfen und umzusetzen.
„Wir begrüßen im Interesse vieler Menschen im Leipziger Norden diese Aktivitäten. Die Problematik Lärm ist insgesamt ein wichtiges Thema. Wir vertreten nach wie vor den Standpunkt, dass die verursachten Flug- und Bodenlärmbelastungen auf das Unvermeidbare und Notwendige beschränkt werden. Die damit verbundene noch breitere Akzeptanz des Flughafens und seines wirtschaftlichen Umfeldes sind die Basis für seine weitere Prosperität“ erklärt Axel Dyck abschließend.