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Die SPD-Fraktion spricht sich grundsätzlich für die Errichtung einer Markthalle am Standort Wilhelm-Leuschner-Platz aus.
„Voraussetzung für die Planung und den Bau einer Markthalle ist aber neben einer städtebaulichen Gesamtkonzeption für das Areal Leuschner-Platz die Erstellung eines wirtschaftlichen Konzeptes für die Errichtung und die spätere Betreibung“ erklärt Stadtrat Dr. Joachim Fischer, Vorsitzender des Fachausschusses Stadtentwicklung und Bau.

Die im 2. Weltkrieg zerstörte Markthalle wurde 1890 errichtet und beinhaltete eine Fläche von knapp 11.000 m². Diese Originalgröße wiederherzustellen ist sicher unrealistisch. Für eine neue Markhalle bieten sich neben einem Frischemarkt noch andere Funktionen an, die in einem Betreiberkonzept analysiert werden sollen.
Nach Fertigstellung des City-Tunnels mit dem S-Bahn-Haltepunkt direkt am Leuschner-Platz ist das Areal – neben den bestehenden Straßenbahnverbindungen – hervorragend für den Besucherverkehr aus Leipzig und dem Umland erschlossen.

Der Änderungsvorschlag der SPD-Fraktion zum Antrag Nr. 267 „Schaffung von Baurecht für eine Markthalle am Leuschner-Platz“:
Voraussetzung für die Planung und den Bau einer Markthalle ist die Erstellung eines wirtschaftlichen Konzeptes für die Errichtung und die spätere Betreibung.

Begründung:
Neben einer städtebaulichen Gesamtkonzeption für das Areal Wilhelm-Leuschner-Platz ist ein Wirtschafts- und Investitionskonzept für den Bau einer Markthalle notwendig. Darin soll untersucht werden, ob sich eine Markthalle am Standort trägt und wie sich das Marktgeschehen in Leipzig insgesamt entwickelt.
Derzeit gibt es auf dem Leipziger Markt zweimal pro Woche einen Frischemarkt. Ob und wenn ja, unter welchen Bedingungen diese Händler in eine Markthalle, die die ganze Woche geöffnet sein soll, umziehen können, soll untersucht werden.
Welche Händler neben dem Bereich für einen Frischemarkt in eine Markthalle einziehen wollen, soll ebenfalls geprüft werden.