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Die SPD-Fraktion ist erfreut über die Zwischenbilanz der Stadtverwaltung und des Bundesverwaltungsamtes zum Kommunal-Kombi. „Es ist angesichts der nach wie vor hohen Zahl von Langzeitarbeitslosen gut, wenn Leipzig die zur Verfügung stehende Anzahl an Kommunal-Kombi-Plätzen vollständig ausschöpft“ erklärt Stadtrat Christopher Zenker, Mitglied im Fachausschuss Wirtschaft und Arbeit.
„Da jedoch von den möglichen mehr als 1.300 Stellen, im Bereich des Kommunal-Kombis, erst ca. 1.000 beantragt wurden und es auch bei der Bewilligung zu Verzögerungen gekommen ist, erwarten wir vom zuständigen Bürgermeister Uwe Albrecht nach der Sommerpause im Stadtrat einen ausführlichen Sachstandsbericht zu dieser Thematik.“

Nach der gestern veröffentlichten Statistik wurden in Leipzig fast 1000 Kommunal-Kombi-Stellen beantragt, soviel wie nirgendwo anders in Sachsen. Wir sind guter Hoffnung, dass die Stellen nun zeitnah besetzt werden können. Die ersten Arbeitgeber, wie zum Beispiel die „Feinkost e.G.“ haben die Bewilligung seit kurzem vorliegen. Leider konnte der Stichtag 1. August 2008 dabei nicht gehalten werden. Die Ursachen für die Verzögerungen bei der Bewilligung müssen zeitnah erörtert und behoben werden.

Die SPD-Stadtratsfraktion hatte Ende letzten Jahres eine Co-Finanzierung des Bundesprogramms Kommunal-Kombi durch den Freistaat beantragt, dem so entsprochen wurde. Für die Durchführung hat die Stadt auf Antrag der SPD-Fraktion ausreichend Gelder in den Haushalt eingestellt, auch zur Förderung von Kommunal-Kombi bei Vereinen und Verbänden. Somit können insgesamt 1334 durch Bund und Land geförderte Stellen angeboten werden, hälftig beim Kommunalen Eigenbetrieb Engelsdorf bzw. bei freien Trägern.