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Die SPD-Fraktion im Stadtrat Leipzig unterstützt die Eilentscheidung des Oberbürgermeisters zum Millionen-Euro-Kredit der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV).
„Im Interesse einer weiteren positiven Entwicklung der kommunalen Holding war diese Entscheidung richtig und enorm wichtig. Wir hätten uns jedoch eine aktivere Rolle der Finanzbürgermeisterin Kudla in den vergangenen sechs Monaten gewünscht, damit der Stadtrat rechtzeitig in die Entscheidungsfindung einbezogen gewesen wäre“ erklärt Heiko Oßwald, Mitglied im Aufsichtsrat der LVV.

Durch den nicht erfolgten Anteilsverkauf der Stadtwerke war die LVV in eine angespannte Liquiditäts- und Verschuldungssituation geraten. „Jetzt zeigt sich immer deutlicher, dass eine große Chance zur Entschuldung der Stadt Leipzig und zur Stärkung ihrer kommunalen Unternehmungen vertan wurde“ so SPD-Stadtrat Heiko Oßwald.

In der gegebenen Situation ist es verantwortbar und sogar geboten, dass die Stadt Leipzig mehr Sicherheiten zur Verfügung stellt, um eine Darlehensverlängerung zu erreichen. Mit der Darlehensverlängerung ist auch die Finanzierung des im Frühjahr erworbenen VNG-Aktienpaketes gesichert. Somit wurde auch der Forderung der SPD-Fraktion entsprochen, dass durch den Erwerb der Aktien keine negativen betriebswirtschaftlichen Effekte bei der LVV eintreten.

Oßwald abschließend: „Die LVV kommt somit wieder in ruhiges Fahrwasser und kann nun ihr Konzept zur strategischen Neuausrichtung Schritt für Schritt umsetzen.“