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BM Albrecht muss nun die Voraussetzungen schaffen, dass das Modell in Leipzig starten kann

Die SPD-Fraktion begrüßt die Ankündigung des sächsischen Wirtschafts- und Arbeitsministers, Thomas Jurk, dass das Bundesprogramm Kommunal-Kombi ab Mai 2008 im Freistaat starten kann. „Es ist gut, wenn Tausende Langzeitarbeitslose die Möglichkeit bekommen, über drei Jahre einen gemeinnützigen Job auszuüben – gut für die Menschen, aber auch gut für die Kommunen“ erklärt Gunter Müller, wirtschaftspolitischer Sprecher.
„Die SPD-Fraktion im Stadtrat Leipzig hatte Ende letzten Jahres eine Co-Finanzierung des Kommunal-Kombi-Lohnes durch den Freistaat beantragt. Es ist erfreulich, dass das Land nunmehr das Bundesprogramm finanziell unterstützt.“

Wir fordern den Bürgermeister für Wirtschaft und Arbeit der Stadt Leipzig, Herrn Albrecht, auf, schnellstmöglich die Voraussetzungen zu schaffen, dass das Kombi-Lohn-Modell in Leipzig starten kann. Für die Durchführung hat die Verwaltung auf Antrag der SPD-Fraktion im Rahmen der bisherigen Haushaltsberatungen ausreichend Gelder in den Haushalt eingestellt. Daran wollen wir auch im Zuge der Überarbeitung des Haushaltes nichts ändern.
Der Anteil an Langzeitarbeitslosen in unserer Stadt ist nach wie vor sehr hoch. Außerdem entlastet der Kommunal-Kombi-Lohn den städtischen Haushalt in Größenordnungen durch Einsparungen von Transferzahlungen (Kosten der Unterkunft).