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SPD begrüßt Unterstützung von Bund und Freistaat

Die SPD-Fraktion begrüßt die umfassende Unterstützung der Bundes- und der sächsischen Staatsregierung, im Zuge der Olympiabewerbung knapp 200 Millionen Euro für notwendige Infrastrukturmaßnahmen zur Verfügung zu stellen. Damit sind notwendige Sofortmaßnahmen in einer Höhe von über 300 Mio. EUR finanziert.

„Wir brauchen nun schnell Klarheit, welche Projekte bis zum Jahr 2005 angeschoben und finanziert werden können“, sagt Axel Dyck, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD. „Die zugesagte zügige Realisierung der Baumaßnahmen ist ein weiterer wichtiger Baustein für eine optimale Bewerbung der Stadt Leipzig.“

Mit dem am vergangenen Wochenende vorgestellten neuen Logo für die internationale Bewerbung verbinden die SPD-Stadträte die Hoffnung, dass die Begeisterung für Olympia in Deutschland jetzt richtig entflammt wird. Wir brauchen einen nationalen Schulterschluss, um gegen die eindrucksvolle Konkurrenz international bestehen zu können. Des Weiteren appellieren wir an die großen deutschen Wirtschaftsunternehmen als Förderer der Bewerbung zur Verfügung zu stehen. Mit dem neuen Logo ist die Vermarktung für Olympischen Spiele 2012 in Deutschland startbereit. Wir hoffen, dass in Kürze auch die Suche nach einem neuen Geschäftsführer für die Bewerbungskomitee Leipzig 2012 GmbH erfolgreich beendet werden kann. Diese Person muss der Bewerbung die notwendige internationale Ausstrahlung geben.

Die SPD-Stadträte fordern zügige Aufklärung zur Zusammenarbeit zwischen der Olympia GmbH und der Firma Pentacom. Bei den der GmbH zur Verfügung gestellten Mitteln handelt es sich letztendlich auch um Steuergelder, mit denen sorgsam umgegangen werden muss. Das Geschäftsgebaren der Olympia GmbH darf keine weiteren Verdachtsfälle zulassen.