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DSU-Stadtrat muss sich eindeutig distanzieren

Die SPD-Stadtratsfraktion erwartet vom DSU-Bundesvorstand eine klare und eindeutige Stellungnahme, dass die Partei keine Kontakte zur NPD unterhält. „Dass der DSU-Bundesvorsitzende Roberto Rink am Neujahrsempfang der NPD vor einem Monat teilgenommen und sich mit dem sächsischen NPD-Vorsitzenden auf einem gemeinsamen Foto präsentiert, ist ein Schlag ins Gesicht jedes Demokraten“ erklärt Dr. Joachim Fischer, Fraktionsvorsitzender.

Wir fordern den Leipziger DSU-Stadtrat, Karl-Heinz Obser – der zugleich 1. Stellvertretender Bundesvorsitzender ist – auf, sich öffentlich unmissverständlich vom Verhalten Rinks zu distanzieren.
In Abhängigkeit von seiner Stellungnahme muss die CDU-Fraktion im Leipziger Stadtrat entscheiden, ob sie an Herrn Obser als Fraktionsmitglied festhalten will.