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Artikel von Tino Bucksch für Amtsblatt vom 28.04.2012 

Die aktuelle positive Entwicklung am Arbeitsmarkt macht sich auch in Leipzig bemerkbar. Nachdem Leipzig 2006 noch knapp 20 Prozent Arbeitslosigkeit verzeichnen musste, so sind es im März 2012 nur noch 12,6 Prozent. Optimistische Prognosen gehen davon aus, dass sogar die 10-Prozent-Grenze im aktuellen Jahr unterschritten werden kann. Gerade bei Menschen, die es auf dem Arbeitsmarkt besonders schwer haben, also bei Langzeitarbeitslosen und bei Frauen, konnten jeweils 700 Menschen mehr in Arbeit gebracht werden als im Vorjahr. Positive Nachrichten gibt es auch vom Ausbildungsmarkt,  denn erstmals gibt es dort mehr offene Stellen als Bewerber.

Trotzdem befinden sich noch immer rund 80 Prozent derer, die in den letzten Monaten eine Anstellung gefunden haben, im Zuständigkeitsbereich des Jobcenters. Neben den hohen finanziellen Belastungen für die Stadt, weil diese Leistungen eben auch aus dem Stadthaushalt finanziert werden, ist diese Entwicklung nach wie vor Ausdruck eines zu geringen Lohnniveaus in der Region. Aus Sicht meiner Fraktion muss sich gute Arbeit lohnen.
Die SPD-Fraktion wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, denjenigen, die noch nicht im ersten Arbeitsmarkt angekommen sind, durch geeignete Arbeitsmarktpolitische Instrumente die Integration in den ersten Arbeitsmarkt zu ermöglichen.