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Sehr geehrte Frau Ministerin Bulmahn,

mit Unverständnis haben wir Ihre ablehnende Entscheidung zur Förderung des Projektes Europäische Spallations-Neutronenquelle in unserer Region zur Kenntnis genommen. Eine solche Einrichtung hätte eine hohe wissenschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung für unsere Region. Der Verzicht auf das Projekt stellt aus unserer Sicht auch eine wissenschafts- und industriepolitisch falsche Entscheidung dar. Für eine Spallations-Neutronenquelle mit der geplanten Leistungsfähigkeit besteht ein in der Zukunft stark anwachsendes Nutzerpotential auch im Bereich der Industrie. Die Industrieforschung in Deutschland insgesamt, insbesondere in Ostdeutschland, benötigt aber dringend Impulse. Hier dürfen unseres Erachtens keine Kürzungen aus fiskalpolitischen Gründen vorgenommen werden.

Wir appellieren an Sie, verehrte Frau Bundesministerin, Ihre Entscheidung zu überdenken. Sorgen Sie für eine wichtige Zukunftsinvestition für Deutschland und unsere Region!

gez. Thomas Jurk Vorsitzender SPD-Landtagsfraktion des Landes Sachsen

gez. Dr. Joachim Fischer Vorsitzender SPD-Stadtratsfraktion der Stadt Leipzig

gez. Knut Lehmann Vorsitzender SPD-Stadtratsfraktion der Stadt Halle (Saale)

gez. Michael Geithe Vorsitzender SPD-Kreistagsfraktion des Saalkreises