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SPD-Fraktionschef Christopher Zenker nimmt einen Offenen Brief von Mietern der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft (LWB) aus dem Süden unserer Stadt zum Anlass, deutlich zu machen, was seine Fraktion und er in dieser Situation von dem Unternehmen erwarten:

„Wir erwarten von der LWB, dass sie den Mieterinnen und Mietern gegenüber mit offenen Karten spielt und sich klar dazu äußert, was sie mit den un- bzw. teilsanierten Gebäuden im Leipziger Süden plant. Es sollte daher kommuniziert werden, ob, wann und mit welchen Standards eine Sanierung bzw. Teilsanierung stattfinden soll. Die LWB ist schließlich nicht irgendein Vermieter, sondern DAS städtische Wohnungsunternehmen. Die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft wird in den kommenden Monaten und Jahren zudem eine besondere Rolle spielen, wenn es darum geht, auf die Herausforderungen einer wachsenden Stadt und eines sich weiter verdichtenden Mietwohnungsmarktes zu reagieren. Für uns als SPD-Fraktion steht deshalb außer Frage, dass die LWB bei Sanierungen die Möglichkeiten nutzen muss, die die Richtlinie zum sozialen Wohnungsbau bietet. Dabei dürfen auch die beliebten Wohnquartieren, wie zum Beispiel Connewitz und die Südvorstadt, nicht ganz rausfallen. Bei Sanierungen in diesen Stadtteilen sollte, wie auch in anderen Gebieten, ein Teil der Wohnungen auch zukünftig als Sozialwohnungen zur Verfügung stehen, um soziale Durchmischung im gesamten Stadtgebiet zu erreichen.“