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Artikel von Sebastian Walther für das Amtsblatt vom 16.01.2016Sebastian_Walther2

Viele tausend Leipzigerinnen und Leipziger engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich in Vereinen und Verbänden. Dieses wichtige ehrenamtliche Engagement fördert die Stadt jährlich mit ca. zwanzig Millionen Euro, die im Doppelhaushalt eingestellt wurden. Auf Basis der Rahmenrichtlinie zur Vergabe von Fördermitteln an Dritte und den Fachförderrichtlinien werden diese Gelder an die Vereine ausgereicht. Jetzt wurde die Rahmenrichtlinie überarbeitet. In Zukunft soll den Vereinen, die nur geringe Fördersummen erhalten, unter anderem die Abrechnung der Mittel bei der Stadt erleichtert werden.
Meine Fraktion hat einen Änderungsantrag gestellt, der die Förderung eines Projektes aus mehreren Fördertöpfen zum Ziel hat. Damit würde verbindlich geregelt, dass z.B. ein Projekt für Sport treibende Senioren nicht nur Seniorenarbeit, sondern auch Sport ist und anteilig von beiden zuständigen Ämtern gefördert werden könnte. Auf diese Weise ist das Risiko geringer, dass Reste der vom Stadtrat beschlossenen Fördermittel zum Jahresende ungenutzt in der Stadtkasse bleiben. Die Gelder nützen den unzähligen Vereinen nur dann, wenn sie auch dort ankommen. Darum werden meine Fraktion und ich uns auch weiterhin für die Ehrenamtler und Vereine in unserer Stadt stark machen!