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Die SPD-Stadtratsfraktion hofft, dass die vierte Baureihe von Porsche, das Sport-Coupé Panamera, in Leipzig gebaut wird. „600 neue Arbeitsplätze wären für die Region ein weiterer Meilenstein und der Beweis, dass Porsche hier eine langfristige Zukunft plant“ erklärt Gunter Müller, wirtschaftspolitischer Sprecher.

Ohne dem Ergebnis der abschließenden Gespräche zwischen Arbeitgeberseite und Betriebsrat vorweg zu greifen, freuen wir uns über die gestrige Ankündigung des Aufsichtsrates und Vorstandes der Porsche AG. Damit wurde erneut eine große Euphorie in der Stadt ausgelöst, ähnlich wie die Entscheidung 1999, sich in Leipzig anzusiedeln. Porsche gelang damals der entscheidende Durchbruch in der Automobilindustrie für den Standort Leipzig.

Die Prämissen für den hiesigen Standort sind so überzeugend, dass die Entscheidung für Leipzig vernünftig und sinnvoll ist. Die Infrastruktur im Leipziger Norden wurde und wird ausgebaut und optimiert. Das Porsche-Werk hat erstklassige Anbindungen an das Straßen- und Schienennetz, sowie zum Flughafen. Hinzu kommt das qualifizierte Arbeitskräftepotential, sowie als wichtiges Kriterium die direkte Nähe zu den wachsenden Märkten in Osteuropa.

Porsche hat gestern grünes Licht für die Entwicklung und Produktion eines Sport-Coupés gegeben. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf ca. eine Milliarde Euro und sollen vollständig aus eigenen Mitteln finanziert werden.
Ab 2009 sollen jährlich 20.000 Autos produziert werden, wobei der Anteil an der Fertigung größer sein soll als beim Cayenne, der derzeit in Leipzig hergestellt wird.
„Made in Germany“ ist und bleibt das Gütesiegel des Sportwagenherstellers.