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Die SPD-Stadtratsfraktion informierte am gestrigen Tage in einem Pressegespräch über zwei Anträge zur Ratsversammlung der Stadt Leipzig am 18.09.2002.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand der Antrag „Unternehmer akquirieren Unternehmen“. „Durch Standortakquisition konnten in der jüngsten Vergangenheit erhebliche und richtungsweisende Ansiedlungen für Leipzig erreicht werden. Weitere Ansiedlungen in Leipzig sind für die Zukunftsfähigkeit der Region notwendig“, erläuterte Gunter Müller, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Im Rahmen der Akquisetätigkeiten sollen vermehrt Unternehmer einbezogen werden, um weltweit für Leipzig zu werben. Diese Akquise durch Unternehmer soll die Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig ergänzen. Des Weiteren soll sie mit der stadt-, region- uns landesbezogenen Tätigkeit der verschiedenen Wirtschaftsförderer verbunden werden.

Außerdem stellte die SPD-Stadtratsfraktion einen Ergänzungsantrag zur Vorlage „Konzeptioneller Stadtteilplan Leipziger Osten“ vor. Darin fordert sie das Dezernat Wirtschaft auf, ein Konzept bis 30.04.2003 zu erarbeiten, wie bestehende Unternehmen im Ostteil unserer Stadt stabilisiert und neue Unternehmen angesiedelt werden können. Wirtschaftliche Prosperität ist Voraussetzung für städtebauliche, kulturelle und soziale Maßnahmen. „Es ist erforderlich, dass das Dezernat Wirtschaft in Zusammenarbeit mit den Dezernaten Stadtentwicklung und Bau, Kultur und Soziales die Entwicklung des Gebietes aktiv begleitet. Fördermittel sollen künftig gebündelt und gezielt eingesetzt werden, um alle Möglichkeiten der Entwicklung des Leipziger Ostens optimal zu nutzen“, forderte Ingrid Glöckner, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD.

Darüber hinaus stellt die SPD-Stadtratsfraktion einen Antrag „Hochwasserschutz Stadt Leipzig“ und einen Ergänzungsantrag zur Vorlage „Handlungskonzept zur Förderung des Radverkehrs“ in der kommenden Ratsversammlung.