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SPD unterstützt Denkmalprojekt und Ausstellung

Die SPD-Stadträte unterstützen das Projekt des Fördervereins für ein Denkmal zum Volksaufstand vom 17. Juni 1953 e.V. mit einer Spende. „Das Vorhaben hat uns überzeugt und wir hoffen, dass es wie geplant verwirklicht werden kann“, erklärt Stefanie Steeb, Fraktionsgeschäftsführerin der SPD. „Wir rufen alle Leipziger Bürgerinnen und Bürger auf, ebenfalls an den Förderverein zu spenden.“ Insgesamt 20 000 Euro werden zur Realisierung benötigt – bisher ist nur ein kleiner Teil der Summe vorhanden. Die SPD-Fraktion appelliert daher – trotz angespannter Haushaltlage – an die Stadt, eine finanzielle Unterstützung zu prüfen und an den Freistaat, zugesagte Gelder bereitzustellen. Eine Gedenkplatte wird am 17.Juni 2003 vom Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Wolfgang Tiefensee, eingeweiht.

Bereits im Dezember des vergangenen Jahres hat die SPD-Fraktion die Ausstellung „Ausnahmezustand“ anlässlich des 50. Jahrestages des Volksaufstandes am 17. Juni 1953 mit einer Spende von 500 Euro unterstützt. Die Ausstellung stellt in Kürze im Alten Rathaus die Ereignisse des 17. Juni in Leipzig, die Vorgeschichte und die Rezeption bis in die Gegenwart hinein dar. Zu den Ereignissen in Leipzig konnte Material zusammengestellt werden, das bisher unveröffentlicht war. So sind erstmals historische Filmsequenzen, Fotografien, Dokumente und Objekte aus dem Jahr 1953 zu sehen.

Dieses Jahr begehen wir den 50. Jahrestag des Volksaufstandes vom 17. Juni 1953. Die Leipziger haben im Herbst 1989 gezeigt, dass Freiheit friedlich und mit Zivilcourage erkämpft werden kann. Die Aufständischen des 17. Juni hatten 1953 das gleiche Ziel, jedoch wurden ihre Hoffnungen durch Panzer und Gewalt niedergeschlagen. Um so wichtiger ist es heute zu zeigen, dass das Eintreten für Freiheit immer eine lohnenswerte Sache ist.